IST ALMRESI TRACHTENSCHMUCK NICKELFREI?

In der Schmuckbranche eine berechtigte und unerlässliche Frage, die wir hier sehr gerne beantworten:

Am 01. Juni 2007 ist die Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 REACH-Verordnung (Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of Chemicals, deutsch: Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung von Chemikalien) in Kraft getreten.

Die REACH-Verordnung ist eine EU-Chemikalienverordnung zum Schutz der Gesundheit und der Umwelt. Grundsatz der Verordnung ist, dass Hersteller, Importeure und Händler die Verantwortung für die verwendeten Materialien übernehmen.
Konkrete Beschränkungsbedingungen werden in Anhang XVII, Eintrag 27, der REACH-Verordnung festgelegt (Nr. 27 Nickel Nr. 23 Cadmium Nr. 63 Blei)

Nickel darf nicht verwendet werden:
a)
in sämtlichen Stäben, die in durchstochene Ohren oder andere durchstochene Körperteile eingeführt werden, außer wenn die Nickelabgabe aus solchen Stäben unter 0,2 μg/cm 2 /Woche liegt (Migrationslimit);

b) in Erzeugnissen, die dazu bestimmt sind, unmittelbar und länger mit der Haut in Berührung zu kommen, wie zum Beispiel:
o Ohrringen,
o Halsketten, Armbändern und Ketten, Fußringen und Fingerringen,
o Armbanduhrgehäusen, Uhrarmbändern und Spannern,
o Nietknöpfen, Spangen, Nieten, Reißverschlüssen und Metallmarkierungen, wenn sie in Kleidungsstücken verwendet werden,
sofern die Nickelfreisetzung von den Teilen dieser Erzeugnisse, die unmittelbar und länger mit der Haut in Berührung kommen, 0,5 μg/ cm 2 /Woche übersteigt;

c) in den in Buchstabe b aufgeführten Erzeugnissen, die eine Nichtnickelbeschichtung haben, es sei denn, diese Beschichtung reicht aus, um sicherzustellen, dass die Nickelfreisetzung von den Teilen solcher Erzeugnisse, die unmittelbar und länger mit der Haut in Berührung kommen, 0,5 μg/cm 2 /Woche für einen Zeitraum von mindestens zwei Jahren normaler Verwendung des Erzeugnisses nicht übersteigen.
Beschichtungen, die eine Nickelfreisetzung oberhalb dieses Grenzwertes verhindern, müssen eine Haltbarkeit von mindestens zwei Jahren bei normaler Verwendung aufweisen. Erfüllen Erzeugnisse diese Bedingungen nicht, dürfen Sie nicht in den Verkehr gebracht werden. Getestet wird auf Basis der vom Europäischen Komitee für Normung (CEN) verabschiedeten Prüfnormen (siehe DIN EN 1811 und EN 16128).
Das Ziel dieser Beschränkung ist es, den Verbraucher vor Nickelallergien zu schützen.

Wir versichern unseren Kunden, dass die von unseren Herstellern und Lieferanten verwendeten Materialien und Metallkomponenten die geltenden EU-Richtlinien in Bezug auf die Verwendung von Nickel, Cadmium und Blei in Schmuck und Schmuckteilen erfüllen.

80% der almresi Schmuckstücke bestehen aus Zamak, werden in Tschechien im Schleudergussverfahren gegossen und in Italien galvanisiert, das bedeutet in einem Silberbad mit einer glänzende Feinsilberschicht bis zu 5 µm Stärke beschichtet. Zamak setzt sich aus den Initialen der Legierungsbestandteile zusammen: Z-ink, A-luminium, MA-gnesium und K-upfer. Zamak enthält kein Nickel und eignet sich aufgrund der einfachen Verformbarkeit und hohen Ästhetik hervorragend für die Schmuckherstellung.

Sollte dies bei bestimmten Schmuckstücken nicht der Fall sein (z.B. bei einzelnen Miederhaken oder Charivari), weisen wir in der Produktbeschreibung ausdrücklich darauf hin.